Diversität und Teilhabe stärken: PRISMA positioniert sich!
Das Programm PRISMA der Kulturstiftung der Länder unterstützt und begleitet Museen in der diversitäts- und teilhabeorientierten Organisationsentwicklung – mit einer klaren Vision & Mission, einem transparenten Selbstverständnis und einer diskriminierungskritischen, agilen Arbeitsweise.
Welche Ziele verfolgt PRISMA, was kann PRISMA Museen bieten und wodurch zeichnet sich die Arbeit im Programm aus?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Programmteam der Kulturstiftung der Länder in kontinuierlichen teaminternen Gesprächen und Workshops sowie im Austausch mit Critical Friends. Als Teil dieses Prozesses wurde folgendes Selbstverständnis für PRISMA entwickelt.
PRISMA ermutigt Museen, für alle Menschen Orte des Lernens, der Erfahrung, der Reflexion und des Dialogs zu werden, in denen Geschichten erlebbar und Visionen für die Zukunft entwickelt werden. Mit ihren Sammlungen und Programmen laden Museen ihre Besucher:innen ein, sich mit Kultur und Gesellschaft auseinanderzusetzen und sich ihrer selbst zu vergewissern.
PRISMA bestärkt Museen darin, vielfältige Erzählungen, Perspektiven, Lebensrealitäten und Kontexte zugänglich zu machen sowie Ausgrenzungen und Diskriminierungen jeglicher Art entgegenzuwirken, sodass sich möglichst alle Menschen – als Besucher:innen und Mitarbeiter:innen – in Museen willkommen, adressiert, repräsentiert und berücksichtigt fühlen.
PRISMA fördert Museen als Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts – für heutige und zukünftige Generationen.
PRISMA unterstützt Museen dabei, partizipativ, resilient, inklusiv, solidarisch, multiperspektivisch und agil zu handeln, sich zu positionieren und weiterzuentwickeln.
PRISMA…
- sensibilisiert für ein diskriminierungskritisches, intersektionales Verständnis von Diversität.
- vermittelt Wissen und Schlüsselkompetenzen für eine ganzheitliche diversitätsorientierte Organisationsentwicklung in Museen.
- koordiniert und finanziert für teilnehmende Museen fachliche Beratung zum Umgang mit individuellen Herausforderungen.
- bietet bedarfsorientierte Räume für gemeinsames Lernen, Austausch und Reflexion für die teilnehmenden Museen.
- unterstützt die Vernetzung von Museen untereinander sowie mit Expert:innen.
- fördert die kritische Auseinandersetzung mit Museumskonzepten der Gegenwart und Zukunft.
- bestärkt teilnehmende Museen in ihren eigenständigen, langfristigen Transformationsprozessen.
PRISMA ist ein Programm der Kulturstiftung der Länder (Leitbild).
PRISMA liegt ein diskriminierungskritisches, intersektionales Verständnis von Diversität zugrunde, welches sich unter anderem in der Programmgestaltung, der Auswahl teilnehmender Museen durch eine unabhängige, interdisziplinäre Jury und der Zusammenarbeit mit Expert:innen, Speaker:innen und Berater:innen widerspiegelt.
PRISMA nutzt Ressourcen, um marginalisierte Perspektiven sichtbar und hörbar zu machen – durch Powersharing, Sensibilisierung und Repräsentation.
PRISMA setzt sich für die teilnehmenden Museen ein und unterstützt diese bedarfsorientiert. Es wird regelmäßig Feedback der teilnehmenden Museen eingeholt, welches in die weitere Gestaltung des Programms einfließt.
Das Programm wird kontinuierlich reflektiert, durch Critical Friends sowie externe Supervision kritisch begleitet und agil weiterentwickelt.
Das Programmteam arbeitet kollaborativ und interdisziplinär.
Kommisarischer Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder